Präsentation des Eberswalder Jahrbuches 2025

Die Vorstellung des neuen Jahrbuches wird alljährlich von Mitgliedern und Freunden des Vereins mit Spannung erwartet.

 

Da es in diesem Jahr zu einer zeitlichen Verzögerung bei der Herausgabe kam, entschied der Vorstand, das Jahrbuch 2025 noch vor Weihnachten in den Verkauf zu geben, die Präsentation aber ins neue Jahr zu verschieben. Zwischenzeitlich gab es Werbung über verschiedene Kanäle und die Märkische Oderzeitung veröffentlichte einen ausführlichen Beitrag mit Auszügen aus der neuen Publikation.

 Jahrbuch bestellbar unter der E-Mail: kontakt@heimatkundeverein-Eberswalde.de
bzw. https://www.heimatkundeverein-eberswalde.de/bestellformular/

 

Nachdem die Einladungen für den 13.01.2026 verschickt waren, gab es die bange Frage: Wieviel Gäste werden wohl zu 17.00 Uhr ins Museum kommen? Das angekündigte Programm mit der Vorstellung des neuen Jahrbuches durch den Leiter der Redaktion, Michael Friese und die Präsentation des Beitrags „Raumschiff Eberswalde“ durch den Autor Benjamin Stöwe mobilisierte jedoch 50 Gäste, sich trotz Kälte und Glätte auf den Weg ins Museum zu machen. Möglicherweise machte auch das Raumschiff EW auf dem Cover neugierig. Im Nachhinein war zu hören, dass sich der Weg gelohnt hat.

Michael Friese bei seinen spannenden Ausführungen, Foto: Günter Lips

 

Nach der Eröffnung durch den Vereinsvorsitzenden Sebastian Heimann, der die Bedeutung des Jahrbuches hervorhob und allen am Erscheinen Beteiligten dankte, stellte Michael Friese die einzelnen Beiträge vor und würdigte ihre Aussagekraft und wissenschaftliche Genauigkeit. Dafür wählte er jeweils Kernaussagen, sodass seine Erläuterungen bei aller Korrektheit kurzweilig und interessant waren. Spannend war auch der Zugang, den die Autoren wählten- mal sachlich, mal zeichnerisch, mal in Form eines Gedichts. Das neue Jahrbuch enthält auch einige Beiträge zur jüngeren Geschichte unserer Stadt. Erstmalig wurde dabei auch das Entstehen eines „druckreifen“ Beitrags erklärt, z.B. die Zusammenarbeit von Autoren und Lektoren, die Auswahl und Bearbeitung der Abbildungen und der damit verbundene z.T. enorme Zeitaufwand.

An der Stelle des Beitrags „Raumschiff Eberswalde“ angekommen, übergab der Redaktionsleiter das Wort an dessen Autor Benjamin Stöwe. Ihm war die Freude anzumerken, genau an dem Ort zu stehen, wo 2009 mit riesigem Aufwand und großer Öffentlichkeit die Star-Trek- Ausstellung „Faszinierend“ eröffnet wurde, deren Kurator er war.

Benjamin Stöwe bei seinen emotionalen Darstellungen, Foto: Günter Lips

 

Auch der Künstler Andreas Bogdain, der seinerzeit das Modell „Raumschiff Eberswalde im Flug“ schuf, das an diesem Tag im Original präsentiert wurde, war anwesend. Benjamin Stöwe schilderte anschaulich und mit launigen Worten die Herkunft der Bezeichnung „Raumschiff Eberswalde“ und wie er seinerzeit eher zufällig auf den tatsächlich existierenden Marskrater mit dem Namen unserer Stadt stieß. Für die Geschichte von Star Trek und die neuen Staffeln blieb wenig Zeit, aber es gab viele Nachfragen nach dem Star-Trek- Museum im Keller eines Mietshauses. Und wer wollte, konnte ein eigens für die Veranstaltung gedrucktes Poster mit einem Rundgang durch das 1701-Museum mit nach Hause nehmen.

Raumschiff: U.S.S. Eberswalde NCC-1254-E, Foto: Günter Lips

 

Der Vorsitzende bedankte sich mit Blumen bei den beiden Akteuren des Abends und dem Museumsmitarbeiter für die Vorbereitung der Veranstaltung.

Eberswalde, d.17.01.2026

Christiane Dorn
Schriftführerin

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